Erklärung der deutschen Bischöfe: Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar

Den Text der Deutschen Bischofskonferenz können Sie hier lesen.

 

Die Bibel lesen in der Fastenzeit

Bibellese Fastenzeit 2024

Der große Zusammenhang

Diese Überschrift könnte über dem Weg stehen, der mit dem Lectio-Divina-Projekt zu den alttestamentlichen Lesungen in der Fastenzeit beschritten wird.

Das im Advent begonnene Projekt der Lectio Divina sucht mit den Schritten LESEN – BEDENKEN – BETEN – IN STILLE VOR GOTT DA SEIN – ANDERS LEBEN eine Fortführung in der kommenden Fastenzeit.

Ich lade Sie/Euch ein, die Texte nach dem Sonntagsgottesdienst mitzunehmen, sie per Mail oder Post zu erhalten. Für den digitalen oder postalischen Weg bitte ich um eine kurze Rückmeldung mit Email-Adresse oder Postanschrift an mich:  steffi.rohrdanz-stas(at)erzbistumberlin.de oder 0160-62 79 181

Darüber hinaus gibt es ein Angebot, diese starken Texte der Bibel gemeinsam zu lesen und ihre Impulse für das eigenes Leben und Vorwärtsgehen zu entdecken. Folgende Treffen sind in geplant:

  • 21.02. (Gottes Bogen, Gen 9)
  • 28.02. (Gottes Sicht, Gen 22)
  • 06.03. (Gottes Gebote, Exodus 20)
  • 13.03. (Gottes Neuanfang, 2 Chronik 36)
  • 20.03. (Gottes Bund, Jeremia 31)
  • 27.03. (Gottes König, Sacharja 9)

Ort: Gemeindehaus o. Kirche, Herz Jesu Augustin-Sandtner-Straße 3

Zeit: 19.00 Uhr (Dauer 60-90 Minuten)

Für die Teilnahme brauchen Sie kein Vorwissen. Man kann auch an einzelnen Treffen teilnehmen. Herzliche Einladung!

 

Ein Hoffnungszeichen gegen Gewalt und Hass: Weltgebetstag am 1. März

Die Gottesdienstordnungen für den Weltgebetstag am ersten Freitag im März haben lange Entstehungsgeschichten. In Deutschland war diese mit der Veröffentlichung der Liturgie im September 2023 zunächst abgeschlossen.

Angesichts der dramatischen Ereignisse in Israel und Palästina seit dem 7. Oktober hat das deutsche WGT-Komitee eine aktualisierte Version der Gottesdienstordnung erarbeitet und im Januar 2024 herausgegeben. „Angesichts von Gewalt, Hass und Krieg in Israel und Palästina ist der Weltgebetstag mit seinem diesjährigen biblischen Motto aus dem Brief an die Gemeinde in Ephesus ´…durch das Band des Friedens` so wichtig wie nie zuvor“, betont die evangelische Vorstandsvorsitzende des WGT, Brunhilde Raiser. „Der Terror der Hamas vom 7. Oktober jedoch und der Krieg in Gaza haben die Bereitschaft vieler Menschen in Deutschland weiter verringert, palästinensische Erfahrungen wahrzunehmen und gelten zu lassen. Die neuen Erläuterungen sollen dazu beitragen, die Worte der palästinensischen Christinnen trotz aller Spannungen hörbar zu machen.“ Die biblischen Texte der Gottesdienstordnung, besonders Psalm 85 und Eph 4,1–7 können in der aktuellen Situation tragen. Mit ihnen kann für Gerechtigkeit, Frieden und die weltweite Einhaltung der Menschenrechte gebetet werden. Die Geschichten der drei Frauen in der Gottesdienstordnung geben einen Einblick in Leben, Leiden und Hoffnungen in den besetzten Gebieten. Sie sind Hoffnungskeime, die deutlich machen, wie Menschen aus ihrem Glauben heraus Kraft gewinnen, sich für Frieden zu engagieren. Ihre Erzählungen sind eingebettet in Lieder und Texte, die den Wunsch nach Frieden und Gerechtigkeit und vor allem die Hoffnung darauf ausdrücken.

Gaza, Hamas, Israel und Palästina sind aktuell Themen der Nachrichten. Wie die Situation zum 1. März sein wird, ist nicht absehbar. Wird weiterhin Krieg herrschen, wird es zumindest eine Waffenruhe geben oder wird ein Weg gefunden für eine sichere und gerechte Lebensmöglichkeit der Menschen in Israel und Palästina?

Am 1. März 2024 wollen Christ*innen weltweit mit den Frauen des palästinensischen Komitees beten, dass von allen Seiten das Menschenmögliche für die Erreichung eines gerechten Friedens getan wird.

Schließen auch Sie sich über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg zusammen, um auf die Stimmen von Frauen aus Palästina und ihre Sehnsucht nach Frieden in der Region zu hören und sie zu teilen. So kann der Weltgebetstag 2024 in dieser bedrückenden Zeit dazu beitragen, dass - gehalten durch das Band des Friedens- Verständigung, Versöhnung und Frieden eine Chance bekommen, in Israel und Palästina, im Nahen Osten und auch bei uns in Deutschland.

Weltgebetstag der Frauen – Deutsches Komitee e. V.

Wir feiern den WGT in Oranienburg in der Nicolaikirche um 17.00 Uhr und in der evangelischen Kirche in Leegebruch um 18.00 Uhr.

 

Einkehrtag am 02.03.2024 um 10.00 Uhr (Oranienburg): "Leidenschaftlich"

So kennt man ihn gar nicht: einen zornigen und energisch durchgreifenden Jesus. Er wirft Tische um, schüttet das Geld aus und treibt die Händler mit einem Strick aus dem Tempel. Was hat ihn so erregt? Der Evangelist Johannes gibt eine Erklärung: Der Eifer für das Haus seines Vaters. Dass das Haus seines Vaters in Ordnung kommt und wieder eine Würde bekommt, dafür hat er sich eingesetzt – und zwar leidenschaftlich.

Würden Sie sich auch so leidenschaftlich einsetzen. Sicher nicht für den Tempel in Jerusalem, der ist weit weg. Aber es gibt durchaus Tempel, die mir näher liegen: meine Familie, meine Arbeitsstelle, meine Gemeinde, und nicht zuletzt der Tempel meines eigenen ganz persönlichen Lebens.

Sie haben mich zu einem Einkehrtag eingeladen. Dafür herzlichen Dank. Ich möchte mit Ihnen über die Lesungstexte vom 3. Fastensonntag nachdenken. Tische werde ich sicher nicht umwerfen, und Schafe und Rinder brauche ich wohl auch nicht heraustreiben. Aber vielleicht können wir etwas von der Leidenschaft Jesu lernen – für unseren Tempel und seine Würde.

Stefan Dybowski

 

Was ist uns heilig? - MISEREOR Hungertuch

Das Misereor-Hungertuch 2023 „Was ist uns heilig?“ von Emeka Udemba © Misereor

Das Misereor-Hungertuch 2023 „Was ist uns heilig?“ von Emeka Udemba © Misereor

„Was ist uns heilig?“ ist der Titel des aktuellen Hungertuches. Der Künstler Emeka Udemba erzählt mit seinem farbintensiven Bild von der Schönheit des blauen Planeten, aber auch von seiner Zerstörung.

Am  4. Fastensonntag, den 10. März 2024, haben Sie um 17 Uhr in der St.-Petrus-Kirche in Leegebruch die Gelegenheit, sich betrachtend auf dieses Tuch und seine Aussagen einzulassen.

Herzliche Einladung dazu!